Hoi,
voll Spannung freue ich mich auf die Oper Admeto in Göttingen im Rahmen der Händel-Festspiele. Nun fragen mich alle: was hat Händel eigentlich mit Göttingen zu tun? Da mich diese Frage bisher eher randlich interessierte konnte ich keine gute Antort geben, außer: keine Ahnung! Da ich nicht immer den bürgerlichen Bildungsidealen fern bleiben kann, musste ich mich in einem Opernführer schlau machen.
Göttingen spielt demnach eine zentrale Rolle bei der Wiederentdeckung Händels im 20. Jhdt. Im Jahr 1920 wurde in Göttingen die Oper Rodelinde in Deutschland uraufgeführt. Darauf folgten weitere Aufführungen von Händels Werken - nicht nur der Opern - in Göttingen.
In Wikipedia wird dies gar als auslösendes Moment für eine "Neubeschäftigung mit musikdramatischen Werken Händels sowohl in Göttingen als auch in anderen Städten Deutschlands" gesehen. Und da die 1931 gegründete Göttinger Händel-Gesellschaft immer noch erfolgreich aktiv ist, kann ich auch in den - hoffentlichen - Genuss der Admeto-Inszenierung Doris Dörries in Göttingen kommen.
P.S.: die Schleife "Händels Wege über das Königreich Hannover nach London" scheint mir denn doch ein wenig zu weit her geholt zu sein, um daraus einen besonderen Bezug Händels zu Göttingen zu konstruieren ;-)
Sonntag, 31. Mai 2009
Mittwoch, 20. Mai 2009
Antony
Hoi,
und noch eine Platte: Antony and the Johnsons, The Crying Light. Es ist eine ganz eigene Richtung, sehr melodiöser melancholischer Pop, der von einer sehr eigenartigen Stimme begleitet und getragen wird. Auch wenn sie manchmal ein wenig übertrieben pathetisch klingt, ist es doch stimmig und schön zusammen. Unbedingt mal reinhören!
und noch eine Platte: Antony and the Johnsons, The Crying Light. Es ist eine ganz eigene Richtung, sehr melodiöser melancholischer Pop, der von einer sehr eigenartigen Stimme begleitet und getragen wird. Auch wenn sie manchmal ein wenig übertrieben pathetisch klingt, ist es doch stimmig und schön zusammen. Unbedingt mal reinhören!
Dienstag, 19. Mai 2009
Lekker biertje
Hoi,
ich habe am Wochenende ein lekker biertje getrunken: eine Potsdamer Stange. Es ist ein frisch-herbes Ökobier von einer Braumanufaktur.
Wirklich zu empfehlen, mal sehen, ob das noch mal mit einen Ausflug mit dem Wassertaxi oder Rad kombiniert wird.
Wer gern ein krudes Sammelsurium zur Geschichte des Bieres und seiner Etiketten hätte, kann es hier finden.
ich habe am Wochenende ein lekker biertje getrunken: eine Potsdamer Stange. Es ist ein frisch-herbes Ökobier von einer Braumanufaktur.
Wirklich zu empfehlen, mal sehen, ob das noch mal mit einen Ausflug mit dem Wassertaxi oder Rad kombiniert wird.
Wer gern ein krudes Sammelsurium zur Geschichte des Bieres und seiner Etiketten hätte, kann es hier finden.
Montag, 18. Mai 2009
Peaches
Hoi,
Peaches hat eine sehr tolle Popplatte heraus gebracht, die sehr tanzbar ist (namens: I feel cream). Und sie singt diesmal sogar! Wer ein bisserl was vorhören will kommt bei ihrem MySpace-Auftritt weiter. Ihre Texte sind noch immer eher "explicit", sie drehen sich also recht freizügig um Sex. Aber das kennt man ja von ihr.
Peaches hat eine sehr tolle Popplatte heraus gebracht, die sehr tanzbar ist (namens: I feel cream). Und sie singt diesmal sogar! Wer ein bisserl was vorhören will kommt bei ihrem MySpace-Auftritt weiter. Ihre Texte sind noch immer eher "explicit", sie drehen sich also recht freizügig um Sex. Aber das kennt man ja von ihr.
Million Dolar Babies
Das möchte man ja auch eigentlich sein, ein Millionär. Ach was: eigentlich Multmillionär, sonst kann man ja gar nicht anständig leben. Schon gar nicht in Zeiten der Krise und schon gar nicht am Griebnitzsee. Und um anständig zu leben, bedarf es nicht nur eines eigenen Bootssteges (wirklich jeder sollte einen haben!) sondern auch eines exklusiven Zugangs zum Wasser.
Blöd nur, dass die Proleteneinfachmillionärnachbarn und die ekligen Berliner, die nur spazieren(!) wollen immer über den Weg am Wasser lang gehen wollen. Da ist die Devise: Stacheldraht in die Prärie setzen und eine neue Mauer bauen. Für die kultivierteren Gartenbauer gilt: man nehme Holzstapel zum versperren, Fertigrasenteppich zum verlegen und schnell wachsende Hecken zur Vorspiegelung einer schon immer präsenten natürlichen Gartengrenze.
Dies natürlich nur, um die rechtlichen Auseinandersetzungen mit der schusseligen Stadt Potsdam mit Fakten zu untermauern. Wenn es nicht so skurril wäre, würde ich denken: die wollen den Grundstückswert steigern und keine fiesen Nachbarn oder andere Proleten sehen. Wenn ich aber auf offizielle Empfehlung der Deutschen Bahn AG den weiten Weg von Berlin (aus dem durchgeknallten Kreuzberg) gekommen bin und spazieren gehen will ist das nicht akzeptabel. In diesem Sinne: die Mauer muss weg!
Ach ja der Bootsanleger und -steg: die Stadt Potsdam war so blöd den zu finanzieren, es war ja öffentliches Gelände für alle Millionäre. Man kommt natürlich potentiell noch vom Wasser aus dran, aber nutzen kann ihn eigentlich nur der neue Exklsuivbesetzer. Kein schlechter Zug von der Stadt, denn das spart diesem Besitzer - neben der Wertsteigerung der Villa im klitzekleinen einstelligen Millionenbetrag - ja auch nicht wenig Geld für den eigenen Bootsanleger und -steg :-) Manchmal müsste man doch Multimillionär sein. Da kann man echt tolle Sachen machen und kriegt noch einen Bootsanleger gratis von der rechtlich unterlegenen Stadt hinzu. Könnte mich bitte jemand dieser Klientel mit einer dementsprechenden Apanage und ggf. einer solchen kleinen Villa ausstatten? Den Bootsführerschein würde ich dann auch machen, versprochen!
Blöd nur, dass die Proleteneinfachmillionärnachbarn und die ekligen Berliner, die nur spazieren(!) wollen immer über den Weg am Wasser lang gehen wollen. Da ist die Devise: Stacheldraht in die Prärie setzen und eine neue Mauer bauen. Für die kultivierteren Gartenbauer gilt: man nehme Holzstapel zum versperren, Fertigrasenteppich zum verlegen und schnell wachsende Hecken zur Vorspiegelung einer schon immer präsenten natürlichen Gartengrenze.
Dies natürlich nur, um die rechtlichen Auseinandersetzungen mit der schusseligen Stadt Potsdam mit Fakten zu untermauern. Wenn es nicht so skurril wäre, würde ich denken: die wollen den Grundstückswert steigern und keine fiesen Nachbarn oder andere Proleten sehen. Wenn ich aber auf offizielle Empfehlung der Deutschen Bahn AG den weiten Weg von Berlin (aus dem durchgeknallten Kreuzberg) gekommen bin und spazieren gehen will ist das nicht akzeptabel. In diesem Sinne: die Mauer muss weg!
Ach ja der Bootsanleger und -steg: die Stadt Potsdam war so blöd den zu finanzieren, es war ja öffentliches Gelände für alle Millionäre. Man kommt natürlich potentiell noch vom Wasser aus dran, aber nutzen kann ihn eigentlich nur der neue Exklsuivbesetzer. Kein schlechter Zug von der Stadt, denn das spart diesem Besitzer - neben der Wertsteigerung der Villa im klitzekleinen einstelligen Millionenbetrag - ja auch nicht wenig Geld für den eigenen Bootsanleger und -steg :-) Manchmal müsste man doch Multimillionär sein. Da kann man echt tolle Sachen machen und kriegt noch einen Bootsanleger gratis von der rechtlich unterlegenen Stadt hinzu. Könnte mich bitte jemand dieser Klientel mit einer dementsprechenden Apanage und ggf. einer solchen kleinen Villa ausstatten? Den Bootsführerschein würde ich dann auch machen, versprochen!
Sonntag, 17. Mai 2009
OAIS reloaded
Hi,
die Kirche des heiligen OAIS bekommt Futter. Wie Chris Rusbridge in seinem Digitalcuration-Blog schreibt, ist die überarbeitete "pinke" Version zur öffentlichen Kommentierung draußen!
die Kirche des heiligen OAIS bekommt Futter. Wie Chris Rusbridge in seinem Digitalcuration-Blog schreibt, ist die überarbeitete "pinke" Version zur öffentlichen Kommentierung draußen!
Durchgeknallte Nachbarschaft Kreuzberg!
Moin,
ich habe meine durchgeknallte Nachbarschaft ja eigentlich ganz lieb gewonnen. Auch wenn es doch die Einen oder anderen Nachteile gibt: Hundescheiße auf den Gehwegen, massivster Drogenkonsum und dann auch noch die Taxifahrer, die einen samstagsnachts über den Haufen fahren, obwohl man gerade als Fußgänger grün hätte.
Aber manchmal denke ich, es geht ein wenig weit. Gerade die Leute, die morgens (Kreuzberger Nächte sind ja bekanntlich lang) mit kakophonen Gesängen (Typ: Ich bin betrunken und möchte es die Anwohnerschaft wissen lasse), bzw. Gegröle (gerne Typ angedrohte oder wahr gemachte Schlägerei) durch die Gegend ziehen und einen damit wach halten. Dabei kann man sich ggf. noch mit technischen Mitteln behelfen. Ein dickes Lob an die Kunstoffverarbeitende Industrie mit ihren Topprodukten Ohrstöpseln!
Wirklich skurril wird es aber, wenn man in der U-Bahn liest: Schießerei in Kreuzberg! und dann seine Straßenecke erkennt. Kurz gegenprüfen, denn man bekommt ja seine U-Bahninfos von der B.Z. Aber auch andere berichten davon, wie die Berliner Morgenpost oder die Berliner Zeitung. Wirklich beruhigend. Mitbekommen habe ich davon nichts, denn ich habe doch so gut nach dem gestrigen Ausflug geschlafen (am Wochenende natürlich unterstützt durch die Topprodukte der Kunstoffverarbeitenden Industrie).
Aber vielleicht ist das auch alles gar nicht so schwerwiegend, denn wie sagt meine 85-jährige Vermieterin immer: Kreuzberg ist sicher ;-)
ich habe meine durchgeknallte Nachbarschaft ja eigentlich ganz lieb gewonnen. Auch wenn es doch die Einen oder anderen Nachteile gibt: Hundescheiße auf den Gehwegen, massivster Drogenkonsum und dann auch noch die Taxifahrer, die einen samstagsnachts über den Haufen fahren, obwohl man gerade als Fußgänger grün hätte.
Aber manchmal denke ich, es geht ein wenig weit. Gerade die Leute, die morgens (Kreuzberger Nächte sind ja bekanntlich lang) mit kakophonen Gesängen (Typ: Ich bin betrunken und möchte es die Anwohnerschaft wissen lasse), bzw. Gegröle (gerne Typ angedrohte oder wahr gemachte Schlägerei) durch die Gegend ziehen und einen damit wach halten. Dabei kann man sich ggf. noch mit technischen Mitteln behelfen. Ein dickes Lob an die Kunstoffverarbeitende Industrie mit ihren Topprodukten Ohrstöpseln!
Wirklich skurril wird es aber, wenn man in der U-Bahn liest: Schießerei in Kreuzberg! und dann seine Straßenecke erkennt. Kurz gegenprüfen, denn man bekommt ja seine U-Bahninfos von der B.Z. Aber auch andere berichten davon, wie die Berliner Morgenpost oder die Berliner Zeitung. Wirklich beruhigend. Mitbekommen habe ich davon nichts, denn ich habe doch so gut nach dem gestrigen Ausflug geschlafen (am Wochenende natürlich unterstützt durch die Topprodukte der Kunstoffverarbeitenden Industrie).
Aber vielleicht ist das auch alles gar nicht so schwerwiegend, denn wie sagt meine 85-jährige Vermieterin immer: Kreuzberg ist sicher ;-)
Dienstag, 5. Mai 2009
Koniginnedag
Das
war ja mal gar nix mit meiner Prognose für den Koniginnedag, aber soetwas Durchgeknalltes habe ich wirklich nicht erwartet. Beileid für die Angehörigen der Toten und Genesung für die Verletzten.
Jetzt werde ich auch nicht mehr spekulieren, wann denn Willem-Alexander übernimmt :-\
war ja mal gar nix mit meiner Prognose für den Koniginnedag, aber soetwas Durchgeknalltes habe ich wirklich nicht erwartet. Beileid für die Angehörigen der Toten und Genesung für die Verletzten.
Jetzt werde ich auch nicht mehr spekulieren, wann denn Willem-Alexander übernimmt :-\
Donnerstag, 30. April 2009
Tulpenfest
Ach ja, es gab auch noch ein Tulpenfest in Potsdam. Dies dient in erster Linie der "Erhaltung des niederländischen Kulturgutes in Potsdam", ganz stilecht im holländischen Viertel Potsdams. Auch wenn da nie so viele Cloggis gewohnt haben :-)
Mit von der Partie auch ein paar Holzschuhtanz- und Blechbläsergruppen und original niederländische Fischverkäufer.
Die musste ich mal auf niederländisch ansprechen, die kamen ja laut Schild aus Scheveningen. "Wat? Ich spreche Deutsch. Die einizigen die hier holländisch sprechen, sind die Fische." Die waren aber schon tot. Immerhin hatte das den Vorteil, dass ich einen essen konnte...
Mit von der Partie auch ein paar Holzschuhtanz- und Blechbläsergruppen und original niederländische Fischverkäufer.
Die musste ich mal auf niederländisch ansprechen, die kamen ja laut Schild aus Scheveningen. "Wat? Ich spreche Deutsch. Die einizigen die hier holländisch sprechen, sind die Fische." Die waren aber schon tot. Immerhin hatte das den Vorteil, dass ich einen essen konnte...
Dienstag, 28. April 2009
And I, I will be king...
Könnte der Willem-Alexander dieses Jahr noch sagen. Normalerweise beteilige ich mich ja nicht an Spekulationen über Erbfolge oder Nachfolge bei Königs- oder Königinnenpositionen. Obwohl ich ja als erklärter antiroyalistischer Königshausfan eine gewisse Neigung zur Regenbogenpresse habe :-)
Aber: nun wurde mir die Nachfolge über drei Ecken brühwarm erzählt und da muss ich es auch weiter tratschen ;-)
Das Indiz klang schlüssig, auch wenn ich es - wegen potentieller Jobverluste - nicht ausplaudern werde. Dazu nur soviel: eine Inthronisierung Willem-Alexanders ist spätestens im Herbst zu erwarten!
Nun bin ich mal gespannt, ob die Beatrix es am Koninginnedag (30.4.) bekannt gibt. Aber das ist vielleicht verfüht...
Ach ja, was mir noch einfällt: was macht man eigentlich mit dem Koninginnedag, wenn der dröge Willem-Alexander auf den Thron steigt? Koningsdag einführen? Oder muss dann die Maxima ran und die am 30.4. ganz besonders niedlich durchgeknallten Cloggis in Amsterdam ertragen? :-)
Aber: nun wurde mir die Nachfolge über drei Ecken brühwarm erzählt und da muss ich es auch weiter tratschen ;-)
Das Indiz klang schlüssig, auch wenn ich es - wegen potentieller Jobverluste - nicht ausplaudern werde. Dazu nur soviel: eine Inthronisierung Willem-Alexanders ist spätestens im Herbst zu erwarten!
Nun bin ich mal gespannt, ob die Beatrix es am Koninginnedag (30.4.) bekannt gibt. Aber das ist vielleicht verfüht...
Ach ja, was mir noch einfällt: was macht man eigentlich mit dem Koninginnedag, wenn der dröge Willem-Alexander auf den Thron steigt? Koningsdag einführen? Oder muss dann die Maxima ran und die am 30.4. ganz besonders niedlich durchgeknallten Cloggis in Amsterdam ertragen? :-)
Sonntag, 26. April 2009
Sanssouci
Sanssouci. Berlinerisch auch Sangseßie ausgesprochen (in Analogie zu Schamissoplatz ;-)
Ein wirklich beeindruckender Park. Weiter in Richtung Orangerie und Neuen Palais wird einem bewusst, was man in der Stadt nicht hat: grüne Weite und unglaublich lautes Vögelgezwitscher! Eine wirkliche Oase. Wenn man denn auf lautes Vögelgezwitscher steht :-)
Ach ja auf dem Schloss Sanssouci steht übrigens "SANS, SOUCI.", wie man auf diesem Wikipediabild sieht, (zumindest wenn man es vergrößert betrachtet):
Ein wirklich beeindruckender Park. Weiter in Richtung Orangerie und Neuen Palais wird einem bewusst, was man in der Stadt nicht hat: grüne Weite und unglaublich lautes Vögelgezwitscher! Eine wirkliche Oase. Wenn man denn auf lautes Vögelgezwitscher steht :-)
Ach ja auf dem Schloss Sanssouci steht übrigens "SANS, SOUCI.", wie man auf diesem Wikipediabild sieht, (zumindest wenn man es vergrößert betrachtet):
Samstag, 25. April 2009
Potsdam
Jaja Potsdam,
eine niedliche kleine Stadt, wenn man nicht gerade auf die FHP ;-) schauen muss. Da fragt man sich schon bei dem ganzen Reichtum, der an anderen Stellen der Stadt verteilt ist, warum die das nicht mal renovieren? Ach ja, die brandenurgische Regierung setzt setzt einfach einen neuen Landtag davor, dann sieht man das Elend nicht mehr so...
eine niedliche kleine Stadt, wenn man nicht gerade auf die FHP ;-) schauen muss. Da fragt man sich schon bei dem ganzen Reichtum, der an anderen Stellen der Stadt verteilt ist, warum die das nicht mal renovieren? Ach ja, die brandenurgische Regierung setzt setzt einfach einen neuen Landtag davor, dann sieht man das Elend nicht mehr so...
Freitag, 24. April 2009
Hoi,
heute war ich bei De Molen, Berlins erster und einziger holländischen Snackbar. Ich habe noch immer einen schweren Magen von Patatjes Oorlog (das heißt Krieg) und lekker Cassis Limo, Das mit dem schweren Magen ist durchaus üblich bei holländischen Patat, das liegt nicht am Namen ;-)
Nach dem letzten Wochenende in Den Haag und Patatjesvorerfahrungen bei Bram Ladage war ich fast ein wenig enttäuscht. Obwohl die Pommes im Vergleich zu anderen deutschen gar nicht mal schlecht sind. Die Erdnusssauce war ein wenig zu salzig, ein wenig zu sojamäßig?
Aber ich werde noch weitere Gerichte ausprobieren, gerade diejeniegen, die ich noch nicht kenne :-) Auf zu neuen Bauchschmerzen, äh Ufern...
heute war ich bei De Molen, Berlins erster und einziger holländischen Snackbar. Ich habe noch immer einen schweren Magen von Patatjes Oorlog (das heißt Krieg) und lekker Cassis Limo, Das mit dem schweren Magen ist durchaus üblich bei holländischen Patat, das liegt nicht am Namen ;-)
Nach dem letzten Wochenende in Den Haag und Patatjesvorerfahrungen bei Bram Ladage war ich fast ein wenig enttäuscht. Obwohl die Pommes im Vergleich zu anderen deutschen gar nicht mal schlecht sind. Die Erdnusssauce war ein wenig zu salzig, ein wenig zu sojamäßig?
Aber ich werde noch weitere Gerichte ausprobieren, gerade diejeniegen, die ich noch nicht kenne :-) Auf zu neuen Bauchschmerzen, äh Ufern...
Donnerstag, 23. April 2009
Maxdome auch nicht...
Mittwoch, 22. April 2009
Hulu
Na, das ist ja mal eine tolle Überraschung: Erst kommt bei einer Weiterleitung von Hulu dies:

Und dann dies:

Verständlich, dass Sony dies als einen wesentlichen Erfolgsfaktor ihres Vertriebsweges ansieht und den Vertrag mit Joost auslaufen lässt 8-]

Und dann dies:

Verständlich, dass Sony dies als einen wesentlichen Erfolgsfaktor ihres Vertriebsweges ansieht und den Vertrag mit Joost auslaufen lässt 8-]
Dienstag, 14. April 2009
NDR mit "eigener" Mediathek
Moin,
der NDR hat nun eine eigene Mediathek. Die Technik ist anscheinend von der ARD übernommen. Denn die funktioniert unter SUSE 11.1 nicht mit dem proprietären - aber immerhin nativ verfügbarem - Flash. Ironischerweise funktioniert es nur mit den eigentlich nicht verfügbaren Windowscodecs! Die gibt es zwar natürlich nicht für Linux, aber es funktioniert immerhin halbwegs. Schlecht ist es aber allemal, dass es meiner Systemumgebung nicht einfach funktioniert. Aber die Diskussionen mit den Webmastern schlafen schnell ein, wenn man ein funktionierende Website mit einem Nichtmainstreamsystem will...
der NDR hat nun eine eigene Mediathek. Die Technik ist anscheinend von der ARD übernommen. Denn die funktioniert unter SUSE 11.1 nicht mit dem proprietären - aber immerhin nativ verfügbarem - Flash. Ironischerweise funktioniert es nur mit den eigentlich nicht verfügbaren Windowscodecs! Die gibt es zwar natürlich nicht für Linux, aber es funktioniert immerhin halbwegs. Schlecht ist es aber allemal, dass es meiner Systemumgebung nicht einfach funktioniert. Aber die Diskussionen mit den Webmastern schlafen schnell ein, wenn man ein funktionierende Website mit einem Nichtmainstreamsystem will...
Freitag, 3. April 2009
Amazon stellt MP3 Download Client für Linux auch in D bereit
Hoi,
endlich gibt es auch für den Amazon Musik-Onlineshop einen Download-Client. Natürlich proprietär und Closed Source Software, aber immerhin ein kleiner Fortschritt in der Onlinewelt für Linuxnutzer.
endlich gibt es auch für den Amazon Musik-Onlineshop einen Download-Client. Natürlich proprietär und Closed Source Software, aber immerhin ein kleiner Fortschritt in der Onlinewelt für Linuxnutzer.
Donnerstag, 2. April 2009
Und noch mal die 90er bitte!
Hallo,
heute möchte ich eine weitere interessante CD vorstellen: Los Angeles von Flying Lotus. Sie spielt so schön mit 1990er Jahre-Stilen. Es ist eine gefühlte Mischung aus Arrested Development und Portishead das gemischt mit Hippietechno, sowie Soul und Jazzelementen. Sehr hörenswert auch für Leute, die nicht mehr die 1990er oder HipHop mitbekommen haben.
Ach ja die Website: unbedingt mal reinschauen, wenn man auf alte Arcadespiele steht!
heute möchte ich eine weitere interessante CD vorstellen: Los Angeles von Flying Lotus. Sie spielt so schön mit 1990er Jahre-Stilen. Es ist eine gefühlte Mischung aus Arrested Development und Portishead das gemischt mit Hippietechno, sowie Soul und Jazzelementen. Sehr hörenswert auch für Leute, die nicht mehr die 1990er oder HipHop mitbekommen haben.
Ach ja die Website: unbedingt mal reinschauen, wenn man auf alte Arcadespiele steht!
Mittwoch, 1. April 2009
DJ Koze
Neben der Frage,
wie man es wohl ausspricht, kann man über DJ Koze sicher noch eine ganze Menge schreiben. Zum Beispiel, dass mir seine aktuelle Remixplatte "Reincarnations" sehr gefällt. Und Remixe kann er ja nun wirklich, oder? Darauf übrigens passend zum aktuellen Hilde Knef Revival ein Song von ihr.
wie man es wohl ausspricht, kann man über DJ Koze sicher noch eine ganze Menge schreiben. Zum Beispiel, dass mir seine aktuelle Remixplatte "Reincarnations" sehr gefällt. Und Remixe kann er ja nun wirklich, oder? Darauf übrigens passend zum aktuellen Hilde Knef Revival ein Song von ihr.
Freitag, 27. März 2009
Klischees vom Prenzlauer Berg
Hoi,
von einem Spaziergang mit Sascha auf dem Prenzlauer Berg habe ich fürs Blog ein extrafeines Klischee-Souvenir mitgebracht (Dank an Sascha!). Ein Hinweisschild für einen Kinderwagenparkplatz!
Das passt, denn - um das auch mal für Außenstehende ein wenig nahvollziehbarer zu machen - es ist die kinderreichste Gegend Berlins. Sogar scheinbar noch vor Kreuzberg und Neukölln. Der Prenzlauer Berg ist eine Familien- und Kindergegend für nicht ganz unbetuchte, leicht alternative Mittelklassemenschen, die all ihre Energie in ihre Kinder stecken. Das führt denn auch stellenweise zu skurillen Entwicklungen, der sich sogar schon karikierend Comiczeichner annehmen (z.B Die Mütter vom Kollwitzplatz). Und es wird gelästert. Nicht nur über die Preise von Designkinderklamotten, sondern auch über sündhaft teure und hippe Kinderwägen. Ich kenne mich nicht in dieser Kultur aus, denke aber, dass dazuganz gut dieses Bild passt:

Sehr schön auch die Bildunterschrift: Kreative Körperarbeit & Physiotherapie. Das rundet das Bild der alternativen Mütter schön ab. Nichts desto trotz kann man in der Gegend prima Kaffee trinken gehen, französischen Käse und Klamotten kaufen...
von einem Spaziergang mit Sascha auf dem Prenzlauer Berg habe ich fürs Blog ein extrafeines Klischee-Souvenir mitgebracht (Dank an Sascha!). Ein Hinweisschild für einen Kinderwagenparkplatz!
Das passt, denn - um das auch mal für Außenstehende ein wenig nahvollziehbarer zu machen - es ist die kinderreichste Gegend Berlins. Sogar scheinbar noch vor Kreuzberg und Neukölln. Der Prenzlauer Berg ist eine Familien- und Kindergegend für nicht ganz unbetuchte, leicht alternative Mittelklassemenschen, die all ihre Energie in ihre Kinder stecken. Das führt denn auch stellenweise zu skurillen Entwicklungen, der sich sogar schon karikierend Comiczeichner annehmen (z.B Die Mütter vom Kollwitzplatz). Und es wird gelästert. Nicht nur über die Preise von Designkinderklamotten, sondern auch über sündhaft teure und hippe Kinderwägen. Ich kenne mich nicht in dieser Kultur aus, denke aber, dass dazuganz gut dieses Bild passt:

Sehr schön auch die Bildunterschrift: Kreative Körperarbeit & Physiotherapie. Das rundet das Bild der alternativen Mütter schön ab. Nichts desto trotz kann man in der Gegend prima Kaffee trinken gehen, französischen Käse und Klamotten kaufen...
Montag, 23. März 2009
Pizza? Ja! Nö!
Tjaja,
die Pizza in Szenelokalen ist auch nicht mehr das was sie war...
Vor einigen Tagen war ich mit Sascha in einer bekannten Szenepizzeria am Prenzlauer Berg (i Due Forni). Kennt man ja, volksnahe italienische Küche, zusammenrücken ist angesagt und die Karotischtücher sind sehr authentisch. Kalabrische Urlaubsgefühlswelten werden erzeugt und so weiter.
Was nicht dazu passt: dämliche Kellner. Auf die Frage ob hier Pizza XXX bestellt worden sei und der Antwort ja, einem desorientiertem Gesicht, wiederholt versucht mit einem kräftigen si! ging der Kellner missmutig weg. Eine Kellnerin kam dann 5 Minuten später mit der gleichen Pizza, die aber schon nicht mehr wirklich heiß war. Aber das machte nach der Ewigkeit des Wartens auch nichts mehr. Sie musste sofort rein geschaufelt werden :-) Immerhin haben sie ungewöhnliche Pizzakreationen, wie z.B. meine mit sehr dünnen Pferdefleischstreifen. Sehr lecker. Leider zu früh kalt :-\ Aber vielleicht haben sie die lauwarmen Pizzen auch nur am Prenzlauer Berg. Und nicht in Kreuzberg oder Friedrichshain ;-)
die Pizza in Szenelokalen ist auch nicht mehr das was sie war...
Vor einigen Tagen war ich mit Sascha in einer bekannten Szenepizzeria am Prenzlauer Berg (i Due Forni). Kennt man ja, volksnahe italienische Küche, zusammenrücken ist angesagt und die Karotischtücher sind sehr authentisch. Kalabrische Urlaubsgefühlswelten werden erzeugt und so weiter.
Was nicht dazu passt: dämliche Kellner. Auf die Frage ob hier Pizza XXX bestellt worden sei und der Antwort ja, einem desorientiertem Gesicht, wiederholt versucht mit einem kräftigen si! ging der Kellner missmutig weg. Eine Kellnerin kam dann 5 Minuten später mit der gleichen Pizza, die aber schon nicht mehr wirklich heiß war. Aber das machte nach der Ewigkeit des Wartens auch nichts mehr. Sie musste sofort rein geschaufelt werden :-) Immerhin haben sie ungewöhnliche Pizzakreationen, wie z.B. meine mit sehr dünnen Pferdefleischstreifen. Sehr lecker. Leider zu früh kalt :-\ Aber vielleicht haben sie die lauwarmen Pizzen auch nur am Prenzlauer Berg. Und nicht in Kreuzberg oder Friedrichshain ;-)
Videoload *nix
Manchmal denkt man zu früh, dass es auch kostenfrei tolle Sachen im Netz gibt. Z.B. las ich davon, dass es bei Videoload der Telekom auch Serien umsonst zu schauen gibt. Wie z.B. Little Britain. Aber ich wurde bitterlich enttäuscht, denn Videoload sagte mir:
Hinweis
Sehr geehrter Videoload Free Nutzer,
Videoload Free können Sie derzeit mit den Betriebssystemen Windows XP und Vista nutzen.
Ihr Videoload Free Team
Tja, denn wird das wohl nix. Schade eigentlich. Aber die Ignoranz anderen Betriebssystemen gegenüber ist ja nicht nur bei der Telekom zuhause :-\
Hinweis
Sehr geehrter Videoload Free Nutzer,
Videoload Free können Sie derzeit mit den Betriebssystemen Windows XP und Vista nutzen.
Ihr Videoload Free Team
Tja, denn wird das wohl nix. Schade eigentlich. Aber die Ignoranz anderen Betriebssystemen gegenüber ist ja nicht nur bei der Telekom zuhause :-\
Mittwoch, 18. März 2009
Lustig?
Hoi,
das Programm des Internetspasssender Ulmen.tv ist schon manchmal sehr an der Kante des menschlich Erträglichen. Ich kann mir dort nicht sehr viel am Stück ansehen, weil es einfach ganz oft so kaputt ist, dass es weh tut. Aber das ist in der Humor-"Fernsehkultur" (jaja, die Wörter der alten Zeiten werden weiter genutzt, und das obwohl ich gar keinen Fernseher besitze) ja immer noch modern. Insgesamt ist es trotzdem oft sehr lustig.
Gemacht wird das Programm von Christian Ulmen als "Versteckte Kamera Format".
das Programm des Internetspasssender Ulmen.tv ist schon manchmal sehr an der Kante des menschlich Erträglichen. Ich kann mir dort nicht sehr viel am Stück ansehen, weil es einfach ganz oft so kaputt ist, dass es weh tut. Aber das ist in der Humor-"Fernsehkultur" (jaja, die Wörter der alten Zeiten werden weiter genutzt, und das obwohl ich gar keinen Fernseher besitze) ja immer noch modern. Insgesamt ist es trotzdem oft sehr lustig.
Gemacht wird das Programm von Christian Ulmen als "Versteckte Kamera Format".
Leipziger Buchmesse
Hoi,
eine ganz besonders interessante Sache auf der Buchmesse in Leipzig war - natürlich neben der Vorstellung von Inkens erstem Roman - die Präsenz der Manga-Szene. Das war schon sehr massiv. Ich dachte zuerst, dass es ein mir unbekanntes verbreitetes Ostphänomen sei. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es nicht nur ein Ostphänomen sei, sondern ein Happening der "deutschen Mangaszene". Diese waren im ganzen Gelände, besonders aber in der Japan-/Mangaabteilung.
Die jungen Menschen waren im Mangastil verkleidet, d.h z.T. mit bunten Struwelhaaren im "Bill Kaulitzstyle" und hatten z.T. Miniminihüte schräg auf dem Kopf sitzend. Besonders dicke Mädchen hatten als Ergänzung dazu auch Miniröcke und kurze Strumpfhosen an ;-) Man sieht also: Leipzig hat eine Buchmesse zum Wohlfühlen, die nicht nur fürs Bildungsbürgertum einen Besuch wert ist :-)
eine ganz besonders interessante Sache auf der Buchmesse in Leipzig war - natürlich neben der Vorstellung von Inkens erstem Roman - die Präsenz der Manga-Szene. Das war schon sehr massiv. Ich dachte zuerst, dass es ein mir unbekanntes verbreitetes Ostphänomen sei. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es nicht nur ein Ostphänomen sei, sondern ein Happening der "deutschen Mangaszene". Diese waren im ganzen Gelände, besonders aber in der Japan-/Mangaabteilung.
Die jungen Menschen waren im Mangastil verkleidet, d.h z.T. mit bunten Struwelhaaren im "Bill Kaulitzstyle" und hatten z.T. Miniminihüte schräg auf dem Kopf sitzend. Besonders dicke Mädchen hatten als Ergänzung dazu auch Miniröcke und kurze Strumpfhosen an ;-) Man sieht also: Leipzig hat eine Buchmesse zum Wohlfühlen, die nicht nur fürs Bildungsbürgertum einen Besuch wert ist :-)
Samstag, 7. März 2009
Mann mann mann, katholische Kirche!
Nach der Aufnahme von antisemitischen Mittelalterfanatikern nimmst du jetzt auch die durchgeknallte Anticomputersekte der Marienkinder in deine Reihen auf. Was soll sowas, bist du gerade auf dem Trip, möglichst skurrile rechte Randerscheinungen aufzunehmen, um dich selbst zu zerstören? Wäre eine interessante Selbstzerstörungsstrategie.
Aber halt: Satan selbst ist in Eure Mitte gekommen, um die Kirche von innen aufzulösen! Andere - Frauen z.B. - haben das ja jahrhundertelang vergeblich versucht ;-) Aber wer sonst, als Satan himself, hätte die Kraft den Untergang der katholischen Kirche mit einer solchen Geschwindigkeit und noch dazu so authentisch voranzutreiben? Ich will ja nichts gegen den Papst oder gegen den Bischof Mixa in der Öffentlichkeit sagen, aber als Katholik würde ich die jetzt mal auf Satanismus mit der heiligen Inquisition abprüfen. Ach ne, geht ja nicht, der ehemalige Chef sitzt ja aufm Thron in Rom...
Aber halt: Satan selbst ist in Eure Mitte gekommen, um die Kirche von innen aufzulösen! Andere - Frauen z.B. - haben das ja jahrhundertelang vergeblich versucht ;-) Aber wer sonst, als Satan himself, hätte die Kraft den Untergang der katholischen Kirche mit einer solchen Geschwindigkeit und noch dazu so authentisch voranzutreiben? Ich will ja nichts gegen den Papst oder gegen den Bischof Mixa in der Öffentlichkeit sagen, aber als Katholik würde ich die jetzt mal auf Satanismus mit der heiligen Inquisition abprüfen. Ach ne, geht ja nicht, der ehemalige Chef sitzt ja aufm Thron in Rom...
You kill me
Hoi,
ich habe gerade einen witzigen Film gesehen: you kill me. Es ist die Geschichte eines alkoholabhängigen Killers, der aufgrund seiner Erkrankung seiner Arbeit nicht mehr im nachkommen kann. Er wird deswegen von seiner Mafiafamilie zu den Anonymen Alkoholikern nach San Francisco geschickt, um wieder trocken und einsatzfähig zu werden. Was soll ich sagen, ein sehr netter Unterhaltungsfilm mit unglaublich witzigen Szenen. Absolut sehens- und hörenswert. Z.B.: "Ich komme aus Buffalo. Da liegt das Trinken nahe".
ich habe gerade einen witzigen Film gesehen: you kill me. Es ist die Geschichte eines alkoholabhängigen Killers, der aufgrund seiner Erkrankung seiner Arbeit nicht mehr im nachkommen kann. Er wird deswegen von seiner Mafiafamilie zu den Anonymen Alkoholikern nach San Francisco geschickt, um wieder trocken und einsatzfähig zu werden. Was soll ich sagen, ein sehr netter Unterhaltungsfilm mit unglaublich witzigen Szenen. Absolut sehens- und hörenswert. Z.B.: "Ich komme aus Buffalo. Da liegt das Trinken nahe".
Mittwoch, 4. März 2009
Entdeckungen der Vergangenheit
Hoi,
da ich nicht mit Jazz groß geworden bin und mich auch sonst nicht besonders stark dafür interessiert habe, muss ich bei meiner Entdeckungsreise in diese Welt eine Platte mit starken Funkeinflüssen als unglaublich tolle und zeitlose Platte über den grünen Klee loben:
Herbie Hancocks crossings. Eine scheinbar zeitlose Platte, die wahrscheinlich 1972 viel zu neu war.
da ich nicht mit Jazz groß geworden bin und mich auch sonst nicht besonders stark dafür interessiert habe, muss ich bei meiner Entdeckungsreise in diese Welt eine Platte mit starken Funkeinflüssen als unglaublich tolle und zeitlose Platte über den grünen Klee loben:
Herbie Hancocks crossings. Eine scheinbar zeitlose Platte, die wahrscheinlich 1972 viel zu neu war.
Dienstag, 3. März 2009
Wieder da!
Hoi,
nach einiger Zeit Abstinez vom Blog durch wichtige Dinge, wie meine Hochzeit samt zugehöriger Reise (auf die Kanaren), werde ich mich ihm demnächst wieder ein wenig mehr zuwenden.
Wer sich direkt an mich wendet, wird evtl. auch mal ein paar Bilder vom Standesamt sehen oder Geschichten in Erfahrung bringen können ;-)
nach einiger Zeit Abstinez vom Blog durch wichtige Dinge, wie meine Hochzeit samt zugehöriger Reise (auf die Kanaren), werde ich mich ihm demnächst wieder ein wenig mehr zuwenden.
Wer sich direkt an mich wendet, wird evtl. auch mal ein paar Bilder vom Standesamt sehen oder Geschichten in Erfahrung bringen können ;-)
Sonntag, 25. Januar 2009
Der Papst...
Hoi,
der Papst ist gerade umstritten. Das wegen der Aufhebung der Exkommunikation (also einer Rehabilitierung nach Kirchenrecht) eines ausgewiesenen Antisemiten und Holocaustleugners. Ich finde das einen Oberhammer. Aber: sowas macht wohl einen erfolgreichen Kirchenführer aus?
der Papst ist gerade umstritten. Das wegen der Aufhebung der Exkommunikation (also einer Rehabilitierung nach Kirchenrecht) eines ausgewiesenen Antisemiten und Holocaustleugners. Ich finde das einen Oberhammer. Aber: sowas macht wohl einen erfolgreichen Kirchenführer aus?
Jung oder Alt sein
Hoi,
die skurillen Situationen, in denen mein Alter systematisch zu niedrig eingeschätzt wird gehen weiter. So wurde mir auf Nachfrage in einem Plattenladen (die haben bei Leila M. tatsächlich auch Platten) gesagt, dass es sich bei dieser CD um eine "Mid Tempo Neo Disco CD" handele.
Nun. Soweit so gut, aber direkte Übersetzungen helfen ja generell meist nicht weiter in der sehr aufgeladenen Symbolwelt der jüngeren Musik. Also: selber reinhören und schauen, ob es gefällt blieb wie immer nur als Alternative :-)
Aber das Vertrauen in mich, dass ich solche Wortkombinationen überhaupt einordnen könnte war denn doch ein wenig zu groß. Dabei steht doch fest, dass man ab ca. dreißig Jahren kaum große Weiterenticklungen im Musikhörverhalten durchmacht. Ich fand die Musik trotzdem passend für den Tag und werde mich weiterhin neueren Musikrichtungen aussetzen. Zumindest versuche ich das. Und werde immer die Musik selbst hören müssen. Denn die Worte allein können die Eindrücke denn doch nur sehr schwer vermitteln ;-)
die skurillen Situationen, in denen mein Alter systematisch zu niedrig eingeschätzt wird gehen weiter. So wurde mir auf Nachfrage in einem Plattenladen (die haben bei Leila M. tatsächlich auch Platten) gesagt, dass es sich bei dieser CD um eine "Mid Tempo Neo Disco CD" handele.
Nun. Soweit so gut, aber direkte Übersetzungen helfen ja generell meist nicht weiter in der sehr aufgeladenen Symbolwelt der jüngeren Musik. Also: selber reinhören und schauen, ob es gefällt blieb wie immer nur als Alternative :-)
Aber das Vertrauen in mich, dass ich solche Wortkombinationen überhaupt einordnen könnte war denn doch ein wenig zu groß. Dabei steht doch fest, dass man ab ca. dreißig Jahren kaum große Weiterenticklungen im Musikhörverhalten durchmacht. Ich fand die Musik trotzdem passend für den Tag und werde mich weiterhin neueren Musikrichtungen aussetzen. Zumindest versuche ich das. Und werde immer die Musik selbst hören müssen. Denn die Worte allein können die Eindrücke denn doch nur sehr schwer vermitteln ;-)
Sonntag, 18. Januar 2009
Junger Student
Sehr lustig,
ich wurde am Freitag in einem Telefongespräch in der Bahn von einer äteren Dame als junger Student identifiziert. Sie hatte eine Auseinandersetzung um einen Sitz mit meinem Sitznachbarn. Zuviel Information? Nicht lustig? Selber!
ich wurde am Freitag in einem Telefongespräch in der Bahn von einer äteren Dame als junger Student identifiziert. Sie hatte eine Auseinandersetzung um einen Sitz mit meinem Sitznachbarn. Zuviel Information? Nicht lustig? Selber!
Joopi Heesters
Ein Thema mit Niederlandebezug im weitesten Sinne liegt mir schon seit Anfang Dezember auf den Fingern fürs Blog. Joopi Heesters hat in einem Interview für das niederländische Fernsehen gesagt, dass Adolf Hitler ein guter Kerl gewesen sei und, dass er immer nett zu ihm gewesen sei.
Soweit so schlecht. Skurril wird es, wenn seine Frau ihn gleich wegen Alters in Schutz nimmt. So, als ob er sich nicht selbst Gedanken zu Hitler gemacht hätte und sich nicht selbst dazu geäußert hätte. Er stand ja auch in den Niederlanden in einigen Kreisen sehr in der Kritik, sich nicht gegenüber dem Nazifaschismus distanziert zu haben. Wenn auch nicht von allen.
Ganz unglaublich wird es allerdings, wenn in der deutschen Medienlandschaft bis auf einige wenige kopfschüttelnde Berichte (im Focus!) über Joopi Heesters Hitler-Aussagen nicht berichtet wird und er statt dessen immer noch breit wegen seiner Bühnenpräsenz bewundert und hofiert wird. Und ebenfalls skurrill finde ich, dass auch in der Blogosphäre dies kaum (Ausnahmen z.B.: 1 oder 2 einen Niederschlag gefunden hat.
Ist das jetzt nur ein komischer Eindruck, der bei mir entstanden ist, oder ist die Journaille nicht interessiert an der Berichterstattung über bekannte ältere Herren mit einer Nichtdistanz zum Gröfaz? Ich fände, dass wäre mit keinem Kompliment verbunden.
Soweit so schlecht. Skurril wird es, wenn seine Frau ihn gleich wegen Alters in Schutz nimmt. So, als ob er sich nicht selbst Gedanken zu Hitler gemacht hätte und sich nicht selbst dazu geäußert hätte. Er stand ja auch in den Niederlanden in einigen Kreisen sehr in der Kritik, sich nicht gegenüber dem Nazifaschismus distanziert zu haben. Wenn auch nicht von allen.
Ganz unglaublich wird es allerdings, wenn in der deutschen Medienlandschaft bis auf einige wenige kopfschüttelnde Berichte (im Focus!) über Joopi Heesters Hitler-Aussagen nicht berichtet wird und er statt dessen immer noch breit wegen seiner Bühnenpräsenz bewundert und hofiert wird. Und ebenfalls skurrill finde ich, dass auch in der Blogosphäre dies kaum (Ausnahmen z.B.: 1 oder 2 einen Niederschlag gefunden hat.
Ist das jetzt nur ein komischer Eindruck, der bei mir entstanden ist, oder ist die Journaille nicht interessiert an der Berichterstattung über bekannte ältere Herren mit einer Nichtdistanz zum Gröfaz? Ich fände, dass wäre mit keinem Kompliment verbunden.
Mittwoch, 7. Januar 2009
Russenkälte
Hoi,
heute habe ich das erste mal seit meiner Kindheit (da gab es noch Einfachverglasungen!) von innen zugefrorene Scheiben gesehen. Nicht, dass ich die Kälte nicht sogar im Bett schon gespürt hätte, aber das Eis an der Innenscheibe war mir denn doch ein wenig zu viel. Da träume ich doch besser vom Sommer. Brr.
Ach ja, die Russenkälte: Ditsche hat schon recht. Und: in solchen Situationen ist es schon ein wenig skurril in dieser Stadt zu wohnen. "Hätten die Russen nur bloß die ganze Stadt behalten", könnten jetzt einige sagen! Aber so arg ist es ja doch nicht (ich konnte sogar heute abend draußen spazieren). Zumindest solange wir noch Gas bekommn ;-)
heute habe ich das erste mal seit meiner Kindheit (da gab es noch Einfachverglasungen!) von innen zugefrorene Scheiben gesehen. Nicht, dass ich die Kälte nicht sogar im Bett schon gespürt hätte, aber das Eis an der Innenscheibe war mir denn doch ein wenig zu viel. Da träume ich doch besser vom Sommer. Brr.
Ach ja, die Russenkälte: Ditsche hat schon recht. Und: in solchen Situationen ist es schon ein wenig skurril in dieser Stadt zu wohnen. "Hätten die Russen nur bloß die ganze Stadt behalten", könnten jetzt einige sagen! Aber so arg ist es ja doch nicht (ich konnte sogar heute abend draußen spazieren). Zumindest solange wir noch Gas bekommn ;-)
Sonntag, 14. Dezember 2008
Kollwitzplatzbewohner!
Euch reicht es ja nicht, einfach so Currywurst mit Pommes essen zu gehen - soweit dachte ich es mir schon. Ist ja auch nicht gesund. Und der Gerd mit seiner Konopkecurrywurst ist ja auch schon weiter gezogen- Ergo: es ist auch achon lang nicht merh cool. Bei Konopke stehen ja jetzt auch die Touristen, bäh!
Aber: ich habe mich getätuscht. In Euch und in Eurem Verhältnis zu Currywurst und Pommes. Jetzt gibt es für Euch - natürlich tres chic - Currywurst mit Schampus und Trüffelpommes auf dem Wochenmarkt! Wer hätte das sonst so hinbekommen, Kollwitzplatzbewohner? EinsA, Spitze, wie ihr das alte Kulturgut trotz Ungesundheitsmakel am Prenzlauer Berg mit neuer Attitüde, äh Leben füllen könnt. Respekt!
Aber: ich habe mich getätuscht. In Euch und in Eurem Verhältnis zu Currywurst und Pommes. Jetzt gibt es für Euch - natürlich tres chic - Currywurst mit Schampus und Trüffelpommes auf dem Wochenmarkt! Wer hätte das sonst so hinbekommen, Kollwitzplatzbewohner? EinsA, Spitze, wie ihr das alte Kulturgut trotz Ungesundheitsmakel am Prenzlauer Berg mit neuer Attitüde, äh Leben füllen könnt. Respekt!
Dienstag, 9. Dezember 2008
Gar nicht so eklig in der Oranienstrasse ist
hingegen der Bierhimmel. Auf dem Rückweg fand sich dann doch noch eine Ausnahme von all den Rauchercafes: Der Bierhimmel. So sah es zumindest von außen aus. Und es war auch keine Beschilderung zu finden, dass hier gerne geraucht werden soll und alle ganz stolz darauf sind zu rauchen. Und Nichtraucher fiese Penner, die einem das leben nur madig machen wollen.
Der Bierhimmel ist übrigens eigentlich mehr ein Café. Das aber wiederum finde ich sehr niederländisch! Denn in den Niederlanden ist ein Café eigentlich eine Kneipe, in der man etwas essen kann und auch Kaffee trinken kann, Aber das machen natürlich nicht so viele Menschen in den Niederlanden :-) Mir gefällt die Verwirrungstaktik, die wahrscheinlich hinter diesen Benamungen liegen :-)
Auch wenn das Echo über den Laden im Internet geteilt ist: eine Kollegin empfahl mir besonders die selbst gebackenen Torten im Bierhimmel. Von außen sah es ganz nett aus, aber zum Besuch war es schon zu spät. Jaja, die Arbeit beeinflusst einen in allen Lebenslagen. Es ist vielleicht noch festzustellen, dass anscheinend nur in Kreuzbergs Regenbogenorten Nichtraucher willkommen sind. Sieht man daran jetzt, dass v.a. die schwul-lesbische Kultur Kreuzberg ein wenig lebenswerter macht? :-)
Der Bierhimmel ist übrigens eigentlich mehr ein Café. Das aber wiederum finde ich sehr niederländisch! Denn in den Niederlanden ist ein Café eigentlich eine Kneipe, in der man etwas essen kann und auch Kaffee trinken kann, Aber das machen natürlich nicht so viele Menschen in den Niederlanden :-) Mir gefällt die Verwirrungstaktik, die wahrscheinlich hinter diesen Benamungen liegen :-)
Auch wenn das Echo über den Laden im Internet geteilt ist: eine Kollegin empfahl mir besonders die selbst gebackenen Torten im Bierhimmel. Von außen sah es ganz nett aus, aber zum Besuch war es schon zu spät. Jaja, die Arbeit beeinflusst einen in allen Lebenslagen. Es ist vielleicht noch festzustellen, dass anscheinend nur in Kreuzbergs Regenbogenorten Nichtraucher willkommen sind. Sieht man daran jetzt, dass v.a. die schwul-lesbische Kultur Kreuzberg ein wenig lebenswerter macht? :-)
Montag, 8. Dezember 2008
Eklige Wahrheiten über Kreuzberg
Hoi,
eine wirklich eklige Wahrheit über Kreuzberg, speziell SO 36, spezieller Oranienstrasse ist: es gibt nur noch Raucherkneipen! Ich war mit Sascha abends unterwegs, um nach dem Essen noch was trinken zu gehen. Es fand sich aber nichts, wo Nichtraucher willkommen waren. Überall hingen dicke Nebelbänke im Raum! So landeten wir im Cake Club. Dort hingen nur zwei Leute herum, die rauchten. Und Averna kann man dort auch trinken. Und die Musik war wirklich gut, älterer unbekannter Soul (aus der Pulp Fusion-Reihe). Leider änderte sich die Musik mit dem Auftauchen eines DJs. Anfäglich wurde dort noch populärer Soul gespielt, danach ging es in die große Oldieparade aus dem Radio über. Schaurig. Wie die ganzen fiesen Raucher, die jetzt auch kamen. Das veranlasst mich zu der Frage, ob Raucher entweder auf populäre ältliche Musik stehen, oder diese Art Drogenkonsumenten so spät ausgehen, bis nur noch rückwärtsgewandte Musik gespielt wird? Beurteilen kann ich das nicht wirklich :-)
eine wirklich eklige Wahrheit über Kreuzberg, speziell SO 36, spezieller Oranienstrasse ist: es gibt nur noch Raucherkneipen! Ich war mit Sascha abends unterwegs, um nach dem Essen noch was trinken zu gehen. Es fand sich aber nichts, wo Nichtraucher willkommen waren. Überall hingen dicke Nebelbänke im Raum! So landeten wir im Cake Club. Dort hingen nur zwei Leute herum, die rauchten. Und Averna kann man dort auch trinken. Und die Musik war wirklich gut, älterer unbekannter Soul (aus der Pulp Fusion-Reihe). Leider änderte sich die Musik mit dem Auftauchen eines DJs. Anfäglich wurde dort noch populärer Soul gespielt, danach ging es in die große Oldieparade aus dem Radio über. Schaurig. Wie die ganzen fiesen Raucher, die jetzt auch kamen. Das veranlasst mich zu der Frage, ob Raucher entweder auf populäre ältliche Musik stehen, oder diese Art Drogenkonsumenten so spät ausgehen, bis nur noch rückwärtsgewandte Musik gespielt wird? Beurteilen kann ich das nicht wirklich :-)
Schafe mit Regenhut
Hoi,
Schafe mit Regenhut sind mir ja schon seit einiger Zeit über. Schafe in Regenhüten erwecken bei mir die Verbindung „Schäfchen ins Trockene bringen“. Nachdem Banken, Anlagefirmen und Versicherungen dieses Bild mit Textuntersetzung seit Jahren nutzen, ist es wohl kein Wunder, dass das Bild mittlerweile verfestigt ist, obwohl ich keine konkrete Firma damit verbinde.
Nun haben aber auch türkische Schlachter, die regenbehuteten Schafe zur Werbung entdeckt (siehe Bild von Sascha weiter unten). Dass bei diesem Schaf ein Vorderbein komisch nach vorn steht, erinnerte mich unwillkürlich an einen Rucksackurlaub in der Türkei. Leider waren wir über das Opferfest in einer wirklich billigen Unterkunft, in dessen lehmigen Hinterhof zuerst mehrere Schafe auftauchten. Später - nach und nach – hörte man das Knacken der Knochen, konkret der Beinknochen. Das hörte sich nicht nur schrecklich an, sondern sah auch wirklich unschön aus. Soweit der Exkurs zur Basis meiner Assoziationen zu diesem Bild.
Nun fragte ich mich unter diesen Eindrücken: was macht ein Schaf mit Regenhut beim Schlachter? Das wird ja sehr wahrscheinlich bald sein Leben lassen?
Die Assoziationen waren eher für einen Splatterfilm geeignet, ich werde sie deswegen nicht näher beschreiben. Aber ich hoffe ich konnte Eure Phantasie ein wenig anregen ;-)
Schafe mit Regenhut sind mir ja schon seit einiger Zeit über. Schafe in Regenhüten erwecken bei mir die Verbindung „Schäfchen ins Trockene bringen“. Nachdem Banken, Anlagefirmen und Versicherungen dieses Bild mit Textuntersetzung seit Jahren nutzen, ist es wohl kein Wunder, dass das Bild mittlerweile verfestigt ist, obwohl ich keine konkrete Firma damit verbinde.
Nun haben aber auch türkische Schlachter, die regenbehuteten Schafe zur Werbung entdeckt (siehe Bild von Sascha weiter unten). Dass bei diesem Schaf ein Vorderbein komisch nach vorn steht, erinnerte mich unwillkürlich an einen Rucksackurlaub in der Türkei. Leider waren wir über das Opferfest in einer wirklich billigen Unterkunft, in dessen lehmigen Hinterhof zuerst mehrere Schafe auftauchten. Später - nach und nach – hörte man das Knacken der Knochen, konkret der Beinknochen. Das hörte sich nicht nur schrecklich an, sondern sah auch wirklich unschön aus. Soweit der Exkurs zur Basis meiner Assoziationen zu diesem Bild.
Nun fragte ich mich unter diesen Eindrücken: was macht ein Schaf mit Regenhut beim Schlachter? Das wird ja sehr wahrscheinlich bald sein Leben lassen?
Die Assoziationen waren eher für einen Splatterfilm geeignet, ich werde sie deswegen nicht näher beschreiben. Aber ich hoffe ich konnte Eure Phantasie ein wenig anregen ;-)
Sonntag, 7. Dezember 2008
Schokoladenabhängige dieser Welt: schaut in diesen Laden
Hoi,
mir fiel gleich Caroline aus der KB ein, als ich diesen Laden in der Dunckerstrasse 10 betrat. Caroline steht sehr auf Zartbitterschokoladen. Und die gibt es hier in größter Auswahl. Und auch gloriöse Eigenkompositionen. Sogar die Vollmichschokoladen schmecken dort! Und erst die Honig-Marzipanpralinen! Ich muss es gleich vorweg nehmen: sie sind nicht gerade billig. Aber: welchem Abhängigem ist das schon wichtig ;-) Und die Genießer können sich ja auf den Kauf ihrer wesentlichsten Lieblingsrichtungen reduzieren. Wenn sie sich denn durch die geschätzten 200 Sorten durchprobiert haben :-)
Die Website ist nicht der Hit, sie ist gerade down, aber vielleicht funktioniert sie ja irgendwann wieder.
mir fiel gleich Caroline aus der KB ein, als ich diesen Laden in der Dunckerstrasse 10 betrat. Caroline steht sehr auf Zartbitterschokoladen. Und die gibt es hier in größter Auswahl. Und auch gloriöse Eigenkompositionen. Sogar die Vollmichschokoladen schmecken dort! Und erst die Honig-Marzipanpralinen! Ich muss es gleich vorweg nehmen: sie sind nicht gerade billig. Aber: welchem Abhängigem ist das schon wichtig ;-) Und die Genießer können sich ja auf den Kauf ihrer wesentlichsten Lieblingsrichtungen reduzieren. Wenn sie sich denn durch die geschätzten 200 Sorten durchprobiert haben :-)
Die Website ist nicht der Hit, sie ist gerade down, aber vielleicht funktioniert sie ja irgendwann wieder.
Sasaya ohne Plastik
Hoi,
am Wochenende waren wir im Sasaya, einem sehr zu empfehlendem japanischem Restaurant am Helmholtzplatz (Lychener Str.). Da ich jüngst im kargen, aber eigentlich auch sehr netten Ishin in Mitte war und dort Probeleme mit der Natriumglutamatkonzentration (Geschmacksverstärker) im Essen bekam, fragte ich nach, ob im Sasaya Geschmacksverstärker Verwendung fänden.
Nach einiger Zeit verstand die japanische Bedienung, worum es ging und fragte nach. Allein das eine sehr anständige Sache, denn ich habe es schon oft erlebt, dass in asiatischen Restaurants gesagt wurde, es würden keine Geschmacksverstärker benutzt. Ich dann aber im Nachhinein oft eindeutig die damit verbundenen Symptome an mir erkannte.
Niedlich war aber die Antwort, die verdeutlichen sollte, dass keine Geschmacksverstärker genutzt werden: Wir haben kein Plastik in der Suppe! :-)
Für dieses schöne sprachliche Bild gibt es eine Eins. Fürs Essen sowieso, besonders schön fand ich die Plaumenmaki (Salzig eingelegte Plaume im Sushi). Und den Ausblick auf einen Topsushischnitzer der Stadt. Wirklich beeindruckend, mit welcher Geschwindigkeit interessanteste Kompositionen zusammen gestellt wurden. Ein Besuch ist sehr empfehlenswert, man sollte aber besser reservieren.
am Wochenende waren wir im Sasaya, einem sehr zu empfehlendem japanischem Restaurant am Helmholtzplatz (Lychener Str.). Da ich jüngst im kargen, aber eigentlich auch sehr netten Ishin in Mitte war und dort Probeleme mit der Natriumglutamatkonzentration (Geschmacksverstärker) im Essen bekam, fragte ich nach, ob im Sasaya Geschmacksverstärker Verwendung fänden.
Nach einiger Zeit verstand die japanische Bedienung, worum es ging und fragte nach. Allein das eine sehr anständige Sache, denn ich habe es schon oft erlebt, dass in asiatischen Restaurants gesagt wurde, es würden keine Geschmacksverstärker benutzt. Ich dann aber im Nachhinein oft eindeutig die damit verbundenen Symptome an mir erkannte.
Niedlich war aber die Antwort, die verdeutlichen sollte, dass keine Geschmacksverstärker genutzt werden: Wir haben kein Plastik in der Suppe! :-)
Für dieses schöne sprachliche Bild gibt es eine Eins. Fürs Essen sowieso, besonders schön fand ich die Plaumenmaki (Salzig eingelegte Plaume im Sushi). Und den Ausblick auf einen Topsushischnitzer der Stadt. Wirklich beeindruckend, mit welcher Geschwindigkeit interessanteste Kompositionen zusammen gestellt wurden. Ein Besuch ist sehr empfehlenswert, man sollte aber besser reservieren.
Donnerstag, 20. November 2008
Was echte Helden in ihrer Freizeit tun...
Hoi!
Was echte Helden in ihrer Freizeit tun, bekommt man ja meist nur per Zufall mit. Wie man auf diesem Bild sieht:

Sie stehen nicht im Baumarkt an der Säge, sondern spielen auf Partys Musik. Wofür sie hoffentlich bezahlt werden. Nein, fragt mich nicht, wie ich dieses Bild gefunden habe, ein echter Zufallsfund...
Und: natürlich ist dieses Bild nicht von mir, es ist nur verlinkt, vom Quype flickr Account; es kann also irgendwann verschwinden.
Was echte Helden in ihrer Freizeit tun, bekommt man ja meist nur per Zufall mit. Wie man auf diesem Bild sieht:
Sie stehen nicht im Baumarkt an der Säge, sondern spielen auf Partys Musik. Wofür sie hoffentlich bezahlt werden. Nein, fragt mich nicht, wie ich dieses Bild gefunden habe, ein echter Zufallsfund...
Und: natürlich ist dieses Bild nicht von mir, es ist nur verlinkt, vom Quype flickr Account; es kann also irgendwann verschwinden.
BAKÖV II
Na,
was ist das denn, Rost auf der Klobürste? Nein, das wird doch nicht etwa...? Ihgitt BAKÖV, so eine Sauerei! Aber immerhin habt ihr noch die Kurve gekriegt und innerhalb eines Tages eine neue Klobürste hingestellt. Ansonsten hätte es hier noch Ekelfotos geben müssen. Und das möchte ich doch niemand antun :-)
P.S.: zu den Zimmern meinte ein Seminarteilnehmer, dass er schlimmeres von Seminaren gewöhnt sei, z.B. bei Seminaren in Sachsen, obwohl er da ja noch ein Dozentenzimmer bekommen hätte... Also auf nach Sachsen!
P.P.S.: andere Seminarteilnehmer meinten aber, dass sie von den Zimmern ein wenig deprimiert seien. Aber das wird wahrscheinlich nicht an den Zimmern liegen, sondern nur am nieseligen November ;-)
was ist das denn, Rost auf der Klobürste? Nein, das wird doch nicht etwa...? Ihgitt BAKÖV, so eine Sauerei! Aber immerhin habt ihr noch die Kurve gekriegt und innerhalb eines Tages eine neue Klobürste hingestellt. Ansonsten hätte es hier noch Ekelfotos geben müssen. Und das möchte ich doch niemand antun :-)
P.S.: zu den Zimmern meinte ein Seminarteilnehmer, dass er schlimmeres von Seminaren gewöhnt sei, z.B. bei Seminaren in Sachsen, obwohl er da ja noch ein Dozentenzimmer bekommen hätte... Also auf nach Sachsen!
P.P.S.: andere Seminarteilnehmer meinten aber, dass sie von den Zimmern ein wenig deprimiert seien. Aber das wird wahrscheinlich nicht an den Zimmern liegen, sondern nur am nieseligen November ;-)
Dienstag, 18. November 2008
Krankenhaus in Nieuwegein stellt auf OSS um
Hoi,
das St. Antonius Krankenhaus in Nieuwegein (Katholiken in NL!) stellt auf OSS um. Soweit, so belanglos. Außer natürlich für Fans von OSS. Und für Fans von Spinvis. Der kommt da ja wech und hat auch darüber geliedelt. So! Jetzt fangt mit diesem Beitrag mal was an ;-)
das St. Antonius Krankenhaus in Nieuwegein (Katholiken in NL!) stellt auf OSS um. Soweit, so belanglos. Außer natürlich für Fans von OSS. Und für Fans von Spinvis. Der kommt da ja wech und hat auch darüber geliedelt. So! Jetzt fangt mit diesem Beitrag mal was an ;-)
BAKÖV
Man man man BAKÖV,
dass ihr solche Zimmer habt, hätte ich im Traum nicht für möglich gehalten. Eine unglaubliche Mischung aus sehr praktischen Jugendzimmer der späten 1980er in Verbund mit dem Eindruck eines sehr billigen Hotels gemixt mit dem Charme eines desparaten Büros einer Verwaltungsstube. Beindruckend!
Aber: das ist bestimmt Taktik, damit man sich auf die Arbeit mehr freut? Oder sich der Tristesse in der Kneipe wegsäuft und ihr dort mehr Umsatz habt? Immerhin gibt es ein Telefon, auf dem man angerufen werden kann. Aber nur am Schreibtisch sitzend :-)
Fragt sich nur, ob das auch von anderen Menschen hier so wahr genommen wird? Zumindest habe ich wahrscheinlich nicht umsonst von einer Kollegin ein "Überlebensbrief" mitbekommen...
dass ihr solche Zimmer habt, hätte ich im Traum nicht für möglich gehalten. Eine unglaubliche Mischung aus sehr praktischen Jugendzimmer der späten 1980er in Verbund mit dem Eindruck eines sehr billigen Hotels gemixt mit dem Charme eines desparaten Büros einer Verwaltungsstube. Beindruckend!
Aber: das ist bestimmt Taktik, damit man sich auf die Arbeit mehr freut? Oder sich der Tristesse in der Kneipe wegsäuft und ihr dort mehr Umsatz habt? Immerhin gibt es ein Telefon, auf dem man angerufen werden kann. Aber nur am Schreibtisch sitzend :-)
Fragt sich nur, ob das auch von anderen Menschen hier so wahr genommen wird? Zumindest habe ich wahrscheinlich nicht umsonst von einer Kollegin ein "Überlebensbrief" mitbekommen...
RDA in Kommentierung
Hoi,
für diejeniegen unter uns, die bibliothekarisch unterwegs sind, mag der Hinweis gut sein, dass RDA zur Kommentierung offen steht. So und jetzt sage mir jemand, ich würde Nebensätze und verschachtelte Satzkonstruktionen verachten :-)
für diejeniegen unter uns, die bibliothekarisch unterwegs sind, mag der Hinweis gut sein, dass RDA zur Kommentierung offen steht. So und jetzt sage mir jemand, ich würde Nebensätze und verschachtelte Satzkonstruktionen verachten :-)
England in Berlin
Hoi,
ab heute werden die englischen Fußballfans in Berlin erwartet. Schade, dass ich gerade nicht da bin. da könnte man bestimmt prima am Hackeschen Markt in aller Ruhe entspannt Bier oder Glühwein trinken ;-)
ab heute werden die englischen Fußballfans in Berlin erwartet. Schade, dass ich gerade nicht da bin. da könnte man bestimmt prima am Hackeschen Markt in aller Ruhe entspannt Bier oder Glühwein trinken ;-)
Sonntag, 16. November 2008
Selbstmörder, bitte nicht!
Hoi,
auch wenn und gerade weil das Thema Selbstmord in unserer Gesellschaft ein tabuisiertes Thema ist, muss ich es doch an dieser Stelle aufgreifen. Ich möchte gar nicht auf die bitteren Erinnerungen und Gefühle von Angehörigen und Freunden eingehen oder auf die - zum Teil haarsträubenden Gründe - zum Entschluß für einen Selbstmord.
Mein Thema ist die absolute Unart des Selbstmordes, sich vor einen Zug zu werfen. Ich finde diese Art nicht akzeptabel, auch wenn sie effektiv sein mag. Dies ist zur Zeit ja wieder besonders aktuell, zumindest sind das meine Erfahrungen der letzten Zeit in der Bahn.
Ich finde diese Form der Selbsttötung besonders verwerflich, weil sie eben keine alleinige Selbsttötung ist. Zugführer werden zu Henkern degradiert und instrumentalisiert. Sie müssen die Folgen dieses Egoismus tragen. Das ist nicht akzeptabel. Und die Untersuchung und Säuberung der Unfallstele muss auch durch Menschen erfolgen, die solche Konsequenzen nicht unbedingt sehen möchten.
Ebenfalls nicht akzeptabel ist die Einbeziehung hunderter Reisender in die Konsequenzen der Selbsttötung. Es ergeben sich unglaubliche Verspätungen, die das Mitleid um den Toten nicht stärken. Also:wenn der Entschluß zur Selbsttötug nicht umkehrbar ist: bitte auf andere Mittel und Wege ausweichen.
auch wenn und gerade weil das Thema Selbstmord in unserer Gesellschaft ein tabuisiertes Thema ist, muss ich es doch an dieser Stelle aufgreifen. Ich möchte gar nicht auf die bitteren Erinnerungen und Gefühle von Angehörigen und Freunden eingehen oder auf die - zum Teil haarsträubenden Gründe - zum Entschluß für einen Selbstmord.
Mein Thema ist die absolute Unart des Selbstmordes, sich vor einen Zug zu werfen. Ich finde diese Art nicht akzeptabel, auch wenn sie effektiv sein mag. Dies ist zur Zeit ja wieder besonders aktuell, zumindest sind das meine Erfahrungen der letzten Zeit in der Bahn.
Ich finde diese Form der Selbsttötung besonders verwerflich, weil sie eben keine alleinige Selbsttötung ist. Zugführer werden zu Henkern degradiert und instrumentalisiert. Sie müssen die Folgen dieses Egoismus tragen. Das ist nicht akzeptabel. Und die Untersuchung und Säuberung der Unfallstele muss auch durch Menschen erfolgen, die solche Konsequenzen nicht unbedingt sehen möchten.
Ebenfalls nicht akzeptabel ist die Einbeziehung hunderter Reisender in die Konsequenzen der Selbsttötung. Es ergeben sich unglaubliche Verspätungen, die das Mitleid um den Toten nicht stärken. Also:wenn der Entschluß zur Selbsttötug nicht umkehrbar ist: bitte auf andere Mittel und Wege ausweichen.
Vorsicht,Taxi!
Hi,
eine unglaubliche Vorsicht muss man als Fußgänger im Berliner Stadtverkehr walten lassen, dies besonders in Kreuzberg an Samstagen. Soweit handelt es sich wahrscheinlich um eine Binsenweisheit,
Ich finde es allerdings doch arg, dass ich hier jetzt schon beinahe zum dritten mal innerhalb von 4 Monaten von einem Taxi überfahren worden wäre, wovon zwei mal samstags spät!
Nun halte ich mich in Kreuzberg recht oft auf und kann diese menschenverachtende Fahrweise von Berliner Taxifaher nicht auf andere Stadtteile per se übertragen, aber ich möchte noch einmal alle warnen, die hier als Fußgägnger unterwegs sind. Weiterhin möchte ich dieses rücsichtslose Tun an den virtuellen Pranger stellen, wohlwissend, dass kein Taxifahrer sein Fahrverhalten dadurch ändert :-)
Aber aufrufen für einen Kulturwandel im Bereich defensive Fahrweise kann ja nicht schaden. Und wenn Ihr in einem Taxi sitzen solltet, dessen Fahrer rücksichtslos fährt, möchte ich dazu aufrufen, ihn mit Vorträgen zu unangebrachter Rücksichtlosigkeit, StVO und so weiter ordentlich zu nerven ;-)
eine unglaubliche Vorsicht muss man als Fußgänger im Berliner Stadtverkehr walten lassen, dies besonders in Kreuzberg an Samstagen. Soweit handelt es sich wahrscheinlich um eine Binsenweisheit,
Ich finde es allerdings doch arg, dass ich hier jetzt schon beinahe zum dritten mal innerhalb von 4 Monaten von einem Taxi überfahren worden wäre, wovon zwei mal samstags spät!
Nun halte ich mich in Kreuzberg recht oft auf und kann diese menschenverachtende Fahrweise von Berliner Taxifaher nicht auf andere Stadtteile per se übertragen, aber ich möchte noch einmal alle warnen, die hier als Fußgägnger unterwegs sind. Weiterhin möchte ich dieses rücsichtslose Tun an den virtuellen Pranger stellen, wohlwissend, dass kein Taxifahrer sein Fahrverhalten dadurch ändert :-)
Aber aufrufen für einen Kulturwandel im Bereich defensive Fahrweise kann ja nicht schaden. Und wenn Ihr in einem Taxi sitzen solltet, dessen Fahrer rücksichtslos fährt, möchte ich dazu aufrufen, ihn mit Vorträgen zu unangebrachter Rücksichtlosigkeit, StVO und so weiter ordentlich zu nerven ;-)
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